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Dienstag, 6. Dezember 2016

Der Wearable-Markt wächst. Oder doch nicht?

Auf den ersten Blick erscheinen die Zahlen fantastisch: Der Wearable-Markt wächst um sage und schreibe 3,1 Prozent. Was auf den ersten Blick eine sehr positive Marktentwicklung vermuten lässt, ist auf den zweiten Blick eher ernüchternd: An diesem Marktzuwachs haben Fitnesstracker ganze 85% Anteil.
Das heißt, realistisch betrachtet, dass den Wachstumsschub keine wirklichen Smart-Devices verursachen, sondern nur die vergleichsweise einfach gestrickten Fitnesstracker. Die zählen Schritte, Bewegungsstrecken, Puls und ähnliche Dinge. Diese Geräte bergen ein hohes Datenschutzrisiko. Weil die Tracker ihre Daten an diverse Plattformen weitergeben und dort u.U. mehr oder weniger umfangreiche Analysen zu Fitness und Gesundheit gemacht werden können und weil die Nutzerdaten zumindest teilweise gewinnbringend an Dritte weitergegeben werden. Wirklich smart sind die Devices nicht, sie machen aber ihre Betreiber smart.....

"Echte Sportler" kämen ohnehin nicht auf die Idee den Fußmarsch zwischen Auto und Büro oder Wohnung und Bahnhof als "Sport" zu tracken....

http://www.notebookcheck.com/Wearables-Markt-waechst-Fitnesstracker-angesagt.186863.0.html

Freitag, 17. Juni 2016

Sensoren im Körper: Die Zukunft im Gesundheitswesen?

Viele Krankheiten wären u.U. heilbar bzw. die Krankheitsfolgen stark einzudämmen, wenn sie rechtzeitig erkannt würden. Im Moment sind wir deshalb dazu angehalten, regelmäßig Gesundheitschecks durchführen zu lassen bzw. zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Abgesehen davon, dass die Aussagekraft so mancher Vorsorgeuntersuchung umstritten ist, stellt jede Untersuchung immer nur eine Momentaufnahme dar.
Einige Mediziner sehen die Zukunft daher die Weiterentwicklung der Wearables in medizinischen Sensoren, die im Körper "getragen" werden und permanent bestimmte biologische Parameter überwachen. Diese Sensoren sollen dann sofort "medizinischen" Alarm auslösen, sobald einer oder mehrere Werte auffällig werden. Was auf den ersten Blick wie Zukunftsmusik wirkt, erscheint durchaus plausibel und untern Strich könnten u.U. auch Kosten eingespart werden, weil viele (überflüssige) Untersuchungen entfallen.
Was bleibt ist natürlich wie immer die Datenschutzproblematik. Im Gegensatz zu den derzeit zum Datenschutzdrama hochstililisierten Bewegungsdaten geht es dann ja wirklich um hochsensible, persönliche Gesundheitsdaten.


Mittwoch, 27. Januar 2016

2016 wird nicht das Jahr der Wearables

Zu diesem Schluss kommen die Journalisten von nachrichten.at und sie haben vermutlich Recht. Die Verkaufszahlen sind eher homöopathisch und wirklich nachvollziehbare Usecases fehlen. Wenn ich zuerst auf die Uhr und dann doch wieder auf´s Smartphone schauen muss, um an die gewünschten Infos zu kommen, erschließt sich auch mir nicht wirklich der Sinn dieser teuren Wearables.

Und auch der Durchbruch im Fitness- und Health-Bereich scheint noch in weiter Ferne. Im Gegenteil. Laut einer im Bericht zitierten Studie nutzen 50% der Käufer eines "Fitness-Wearables" das Gerät mittlerweile nicht mehr, wozu auch. Das "Schritte zählen" dürfte eh nur zur Gewissensberuhigung der eher unsportlichen Mitmenschen dienen. Echte Sport-Wearables bieten da schon deutlich mehr und v.a. genauere Informationen.

Also gilt es weiter abzuwarten bis es wirklich nützliche Anwendungsfälle gibt. Dann werden sich vermutlich auch die Wearables durchsetzen, aber noch nicht 2016....

Zum Bericht
Marktzahlen zu Wearables

Mittwoch, 18. November 2015

Affective Computing: Der "neue" Trend?

Journalisten und Analysten haben einen neuen Trend ausgemacht: Affective Computing. Devices werden nach Einschätzung diverser Analysten, Journalisten und Marktplayer künftig über z.B. Stimmenanalyse oder visuelle Analyse des Gesichtsausdruckes die Stimmung ihres Besitzers bzw. der Person, die das Device gerade bedient, erkennen.
Im Prinzip lassen sich damit die situationsbezogenen Services um eine wertvolle Dimension erweitern. Im Zusammenspiel mit den Sensoren der aktuellen und künftigen Wearables dürften sich vielfältige Möglichkeiten ergeben, zumindest theoretisch. Leider haben sich ja viele andere Entwicklungen, die als "der Zukunftstrend" gehandelt wurden noch nicht wirklich in schönen Marktzahlen niedergeschlagen....

Zum Artikel in der Computerwoche

Freitag, 6. November 2015

Sportuhren: präzise Pulsmessung ohne Brustgurt?

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Der ungeliebte Brustgurt ist für alle denen zuverlässige Pulsdaten wichtig sind immer noch ein Muss. Allen Unkenrufen zum Trotz taugen die Produkte im Markt, die ohne Brustgurt arbeiten, nur bedingt zur Pulserfassung unter Realbedingungen.

AMS hat einen neuen Ansatz vorgestellt: Der Puls wird damit über ein optisches Verfahren bestimmt. Die Ergebnisse sollen recht gut sein.

Zum Artilkel auf elektroniknet.de

Dienstag, 22. September 2015

W3B-Studie zu Wearables

Die Internet World Messe hat eine W3B-Studie zu Wearables veröffentlicht.

Einige der Studienergebnisse bzw. deren Aussagekraft erscheinen mir allerdings etwas fraglich, wie z.B. die Frage nach den interessanten Einsatzbereichen.
An erster Stelle nennen die Befragten Navigation, Orientierung und Routenplanung, als Wearables stehen aber nur Smartwatch, Fitnessarmand und Datenbrille zur Auswahl. Fitnessarmbänder haben eine ungleich größere Verbreitung wie Smartwatches, sind aber völlig ungeeignet zur Navigation.

Insgesamt ist die Verbreitung der Wearables aber immer noch in homöopatischen Größenordnungen.
Und wie man mit einer Smartwatch wirklich sinnvoll navigieren soll, erschließt sich mir auch nicht. Naheliegender ist eher, dass sich die Befragten im Moment noch gar nicht vorstellen können, was die Wearables künftig wirklich leisten werden und welche Usecases sich daraus ergeben. Wer hatte schon das Vergnügen Google Glass zu testen und zu "fühlen" welches Potenzial in dieser neuen geräteklasse steckt?

Zurück in der realen Welt kann die seriöse Empfehlung eigentlich nur lauten die Marktentwicklung zu beobachten und erst zu reagieren, wenn irgendeines der neuen Wearables nennenswerte Marktbedeutung hat. Und das dürfte noch dauern...

Zur Studie (Presseseite, Meldung vom 22.9.)

Donnerstag, 25. September 2014

#Garmin lernt und bietet #SDK für seine #Wearables an

Im hart umkämpften Markt für Wearables und Fitnessdevices ändert Garmin seine bisherige Strategie: Erstmals in der Firmengeschichte öffnet Garmin seine Plattform für Entwickler und bietet ein SDK an. Ab 2015 sollen Entwickler ihre Apps und Widgets in einem eigenen Webstore anbieten können.
Nähere Infos dazu auf der Garmin-Seite für Entwickler

Donnerstag, 14. August 2014

#Smartwatches: #Datensicherheit Fehlanzeige

Wearables erfassen u.a. Gesundheits- und Fitnessdaten und übermitteln diese an weitere Devices, z.B. Smartphones oder Clouddienste. Mit der Datensicherheit scheint es aber nicht weit her zu sein:
Schweizer Forscher konnten anscheinend ohne große Mühe auf öffentlichen Sportplätzen die persönlichen Fitnessdaten der technikaffinen Nutzer "klauen".

Zum Artikel auf 20min.ch

Zum Artikel auf curved.de

Dienstag, 15. Juli 2014

#Wearables: #Google kooperiert mit #Novartis (Smart Lenses)

Google kommt der "Smarten Kontaktlinse" ein Stück näher. Damit wird auch die Überwachung von Gesundheitsfunktionen mit Hilfe von intelligenten "Wearables" konkret. Die Kontaktlinse soll künftig u.a. den  Blutzuckerspiegel erfassen können. Novartis geht davon aus, dass schon Anfang 2015 ein möglicher Prototyp fertig sein könnte. Die Überwachung des Blutzuckerspiegels von Zuckerkranken könnte sich damit stark vereinfachen...
Zum Artikel im Wall Street Journal

Montag, 24. März 2014

Neue Dimension der #Wearables: #Smart Lenses

Eine neue Dimension der Wearables wird eingeläutet. Ein von Google schon 2012 eingereichter Patentantrag lässt vermuten, dass künftig "Smart Lenses" zur Steuerung von Devices verwendet werden sollen. Durchaus sinnvoll, wirkt die Touchpad-Bedienung der Google-Brille doch noch etwas umständlich.
Auch für den boomenden Health-Sektor soll die super-moderne Kontaktlinse gut sein, z.B. für Diabetiker.

Zum Artikel auf Androidnext.de

Zu einem Artikel der Washington Post


Donnerstag, 20. März 2014

Andere reden, Google macht: Status quo zu #Wearables und #Internet TV bei der #taz

Während Apple bisher nur über die iWatch spricht und mit seiner TV Settop-Box und Apple-TV nur mäßigen Erfolg hat, zeigt Google wieder allen wie es funktioniert:
Mit dem TV-Stick Google Chromecast ist das Google-Angebot nicht nur günstiger als das des Mitbewerbers, es ist für den Nutzer auch einfacher und unkomplizierter zu bedienen.
Das bisherige Modell des SmartTV, das ohnehin noch nicht erfolgreich war, dürfte damit endgültig ausgedient haben, auch wenn mit Google Chromecast das Smartphone (oder Tablet) vorerst nur zur Streaming-Fernbedienung für das TV-Gerät wird, gibt es schon Apps, die es ermöglichen Inhalte vom mobile Device auf dem TV-Gerät anzuzeigen.
Und so ganz nebenbei wurde das Betriebssystem Android für "Wearables" flott gemacht....

Kritischer ist der unten verlinkte "Test" des NDR.

Zum Bericht der taz.

Ein etwas kritischerer "Test" des NDR.

Dienstag, 28. Januar 2014

Smarte #Technologie auf der #ISPO

Auch die Sportbranche wird zur Technik-Spielwiese, nicht erst die ISPO macht dies deutlich.
Der Eindruck eines Technikfreaks beim Rundgang durch die Sportmesse (Sebastian Abel für pocketnavigation).