Angekündigt hatte Google die neue Version von Android Auto schon. Jetzt ist sie auch im deutschen Playstore verfügbar. Und Android Auto läuft tatsächlich auch ohne Verbindung zum Infotainmentsystem des Autos, nur auf dem Smartphone. Damit werden auch ältere PKW´s zum Connected Car. Das Smartphone wird zum Car-Display. Android-Car kompatible PKW´s können natürlich auch via USB-Kabel connected werden.
Damit Android Auto richtig funktioniert, muss der Nutzer der App umfassenden Zugriff, auf Positionsdaten, Adressbuch, SMS, Telefon, Mikro oder aber auch andere Apps (Google Maps) gewähren. Ist aber eigentlich logisch. Wie sonst sollen Funktionen wie Sprachsteuerung, Telefonie o.ä. funktionieren.
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In unregelmäßigen Abständen Beiträge zu Themen wie Sport, Outdoor, lokalen Besonderheiten rund um Moosburg, "Digital" und DB-Geschichten.
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Donnerstag, 17. November 2016
Dienstag, 8. November 2016
Android Car: Jetzt auch auf dem Smartphone-Display nutzbar
Damit ebnet Google den Weg für eine breitere Nutzung von Android Car. War bisher noch das Display des Fahrzeugs notwendig, um mit Android Car zu kommunizieren, reicht künftig das Smartphone-Display. Damit löst sich Google von der Abhängigkeit der Autohersteller und Android Car ist damit auch für die Fahrer älterer Autos nutzbar.
Um den Kernservice, die Google-Navigation sind per Sprachsteuerung auch die begleitenden Multimediaservices nutzbar, wie z.B. Spotify. Natürlich können auch per Sprachsteuerung Textnachrichten erfasst und verschickt werden oder Anrufe entgegen genommen werden.
Damit werden auch "alte Kisten" zu modernen, vernetzten Autos, auch wenn (noch) nicht auf Fahrzeugdaten zugegriffen werden kann.
Die Luft für die Anbieter von kostenpflichtigen Navigationssystemen dürfte immer enger werden...
Der Rollout-Termin für Deutschland steht noch nicht fest.
Zum Artikel auf Golem
Um den Kernservice, die Google-Navigation sind per Sprachsteuerung auch die begleitenden Multimediaservices nutzbar, wie z.B. Spotify. Natürlich können auch per Sprachsteuerung Textnachrichten erfasst und verschickt werden oder Anrufe entgegen genommen werden.
Damit werden auch "alte Kisten" zu modernen, vernetzten Autos, auch wenn (noch) nicht auf Fahrzeugdaten zugegriffen werden kann.
Die Luft für die Anbieter von kostenpflichtigen Navigationssystemen dürfte immer enger werden...
Der Rollout-Termin für Deutschland steht noch nicht fest.
Zum Artikel auf Golem
Donnerstag, 11. August 2016
Connected-Car-Plattformen: Ein schöner Überblick
Einen schönen Überblick über die drei Plattformen CarPlay, MirrorLink und Android Car liefert Oli Kai Paulus in seinem Artikel auf "entwickler.de". Sehr interessant die 4 Fragen, die sich laut Paulus die Unternehmen stellen sollten, wenn sie "ins Fahrzeug" kommen wollen:
Zum kompletten Artikel
- Welches Ziel verfolgen wir, und mit welchen Diensten und Services können wir das Ziel erreichen?
- Kann ich Fahrern mit meinen Inhalten eine sinnvolle, kostenlose Serviceleistung anbieten?
- Kann ich eine solche Leistung mit einem kostenpflichtigen Angebot verknüpfen, das ich außerhalb des Fahrzeugs online oder offline mache?
- Kann ich dem Fahrer unmittelbar im Fahrzeug ein kostenpflichtiges Produkt oder eine Dienstleistung einzeln oder mit einem Abonnement anbieten?
Zum kompletten Artikel
Dienstag, 2. August 2016
IoT und Connected Car: Selbst im technikfreundlichen Amerika herrscht Angst vor Hackern
Laut einer veröffentlichten Studie von senorsmag.com haben die Menschen selbst im technikfreundlichen Angst vor Autohackern (61%) oder vor angezapften Homecams (ebenfalls 61%). Auch haben die Amerikaner eine gesunde Skepsis was digitale Assistenten und Smartwatches betrifft.
Wenn es um das IoT zu Hause geht, schwindet die Skepsis aber deutlich. Laut der Studie ein Hinweis darauf, dass den Menschen gar nicht bewusst ist, wie risikobehaftet beispielsweise das "Mitlesen" der Raumtemperatur in der Wohnung oder das mittracken von Fitnessdaten sein kann...
Zum Artikel
Wenn es um das IoT zu Hause geht, schwindet die Skepsis aber deutlich. Laut der Studie ein Hinweis darauf, dass den Menschen gar nicht bewusst ist, wie risikobehaftet beispielsweise das "Mitlesen" der Raumtemperatur in der Wohnung oder das mittracken von Fitnessdaten sein kann...
Zum Artikel
Mittwoch, 4. Mai 2016
Connected Car Report: Studie des Business Insider
Der Business Insider hat eine Studie zum vernetzten Fahrzeug veröffentlicht. Die Analysten gehen davon aus, dass in 2020 75% der verkauften Autos vernetzt sein werden. Aber: Von den 220 Mio. theoretisch vernetzter Fahrzeuge werden laut Business Insider nur 88 Mio. auch aktiviert werden.
Der aktuell hohe Preis der "Connected Cars" ist momentan noch eine große Hürde. BI sieht aber in absehbarer Zeit stark sinkende Preise.
Die komplette Studie kostet 495$.
Zur Kurzinfo
Der aktuell hohe Preis der "Connected Cars" ist momentan noch eine große Hürde. BI sieht aber in absehbarer Zeit stark sinkende Preise.
Die komplette Studie kostet 495$.
Zur Kurzinfo
Dienstag, 29. März 2016
BMW ist der Leader beim Thema Connected Car, sagt die Autobranche
....sagt zumindest der Business-Insider und beruft sich dabei auf eine Umfrage von KPMG. Befragt wurden Führungskräfte aus der Automobilbranche. Ob diese Einschätzung dann wirklich ganz objektiv die Marktsituation widerspiegelt?
Nun zumindest wird dann etwas klarer, warum bei dieser Umfrage Google Schlusslicht ist und auch Tesla weit abgeschlagen auf Platz 5 liegt. Das passt zum aktuellen Feindbild der "klassischen" Automotives....
Zum Artikel im Business-Insider
Nun zumindest wird dann etwas klarer, warum bei dieser Umfrage Google Schlusslicht ist und auch Tesla weit abgeschlagen auf Platz 5 liegt. Das passt zum aktuellen Feindbild der "klassischen" Automotives....
Zum Artikel im Business-Insider
Freitag, 4. März 2016
Autonomes Fahren: Status quo und Ausblick im Interview mit Here Vize Dannenbring
Der Artikel ist zwar nicht mehr ganz neu, das Interview mit Herrn Dannenbring beschreibt aber sehr gut den Status quo, die Vision, die ersten Schritte dorthin und die Strategie der Eigner von HERE. Dazu ein paar aussagekräftige Statements aus dem Interview in der Wirtschaftswoche:
Zur Strategie der Autobauer und HERE:
Zur Strategie der Autobauer und HERE:
- Die Strategie von Here ist auf Offenheit und Kooperation angelegt, nur damit besteht eine Chance die "kritische" Masse zu erreichen. "Kein Autohersteller der Welt ist so groß, um ausreichend Daten für effektive Echtzeitsysteme zu sammeln".
- Ziel ist es einen einheitlichen Standard für die Car2Car-Kommunikation zu entwickeln, d.h. PKW´s aller Marken sollten sich "unterhalten" können
- Here arbeitet an Profilgruppen für autonome Fahrzeuge, um den Nutzern ein adäquates Fahrerlebnis zu bieten, d.h. bei sportlichem Profil agiert das autonome Fahrzeug auch entsprechend "sportlich".
- Datenschutz: HERE interessiert im Zusammenhang mit dem Profil nicht, welche Person sich dahinter verbirgt. Dadurch will man sich in Datenschutzaspekten von Google&Co. abgrenzen. Anmerkung von mir: Individualisiert (und nicht personalisiert) müssen die Profile dann aber trotzdem sein und anders arbeitet auch Google nicht. In der Realität stellen aber teilweise schon heute deutsche Autohersteller die Connected Services anbieten den unmittelbaren Bezug zur Person her (nach Zustimmung durch den Nutzer beim Abschluss des Services).
Aussagen zur Roadmap
- Teilautonomes Fahren wird in den nächsten Jahren möglich sein
- Die Datenerfassung funktioniert auch jetzt schon, in allen vernetzten Fahrzeugen mit entsprechenden Sensoren
- Die Verarbeitung der Sensordaten in Echtzeit funktioniert schon jetzt sehr gut, die Herausforderung ist das "vorausschauende Fahren" und damit die Car2Car-Kommunikation
Dienstag, 19. Januar 2016
Android Auto jetzt auch außerhalb der Premiumklasse: im Hyundai Elantra
Mit dem Hyundai Elantra wird ein "connected PKW in der 20.000-Dollar-Preisklasse " gegen Aufpreis mit Android Auto zu haben sein. Damit ist die "Connected-Car-Welt" nicht mehr nur ein Privileg der Premiumklasse.
Bleibt abzuwarten, was die anderen Volumenhersteller machen. Vom Infotainment-System hin zu weiteren intelligenten Services im Auto ist nur ein kleiner Schritt und Google braucht dringend Zugang zu den Fahrzeugen, um seine Kartendaten an die Anforderungen der selbstfahrenden Autos anzupassen, nämlich von der aktuellen Genauigkeit hin zu zentimetergenauen Kartendaten, wie sie z.B. von HERE erfasst werden.
Zum Artikel auf Turn-on
Bleibt abzuwarten, was die anderen Volumenhersteller machen. Vom Infotainment-System hin zu weiteren intelligenten Services im Auto ist nur ein kleiner Schritt und Google braucht dringend Zugang zu den Fahrzeugen, um seine Kartendaten an die Anforderungen der selbstfahrenden Autos anzupassen, nämlich von der aktuellen Genauigkeit hin zu zentimetergenauen Kartendaten, wie sie z.B. von HERE erfasst werden.
Zum Artikel auf Turn-on
Mittwoch, 9. Dezember 2015
Kartendienst HERE: Soll auch weiterhin unabhängig agieren
Das sagen zumindest die Autobauer laut einer dpa-Meldung. Das Hauptinteresse der Autobauer liegt wohl darin HERE in Kombination mit den Fahrzeugen die mit entsprechenden Sensoren ausgestattet sind als Datenerfassungsmaschinen zu nutzen.
Immerhin beläuft sich der aktuelle Bestand an dafür geeigneten Fahrzeugen bei den drei Here-Eignern Daimler, BMW und Audi auf angeblich 2 Mio. Fahrzeuge.
Zum Artikel im "Volksfreund.de"
Zum Artikel in "finanzen.net"
Immerhin beläuft sich der aktuelle Bestand an dafür geeigneten Fahrzeugen bei den drei Here-Eignern Daimler, BMW und Audi auf angeblich 2 Mio. Fahrzeuge.
Zum Artikel im "Volksfreund.de"
Zum Artikel in "finanzen.net"
Montag, 30. November 2015
Connected Car: 90% möchten Datenweitergabe abschalten können
Das hat zumindest "Die Welt" veröffentlicht. 91% möchten demnach in der Lage sein, die Datenweitergabe abzuschalten, bzw. wollen 92% damit verbundene Dienstleistungen vom Hersteller unabhängig wählen können.
Die Umfrage wurde von der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) mit mehr als 12.000 Teilnehmern durchgeführt.
Zum Artikel
Die Umfrage wurde von der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) mit mehr als 12.000 Teilnehmern durchgeführt.
Zum Artikel
Donnerstag, 19. November 2015
Ford-App gewährt dem Fahrer via Smartphone Fernzugriff auf sein Auto
Ford hat eine App gelauncht, mit der der Fahrer die Türen auf- und zusperren, aber auch Infos wie Ölstand, Reifendruck oder Batteriezustand sollen sich via Smartphone abrufen lassen.
Zur Info auf Fortune
Zur Info auf Fortune
Freitag, 6. November 2015
Here und Volvo kooperieren: wichtiges Signal
Here und Volvo haben Pläne für eine umfangreiche Kooperation publik gemacht. Die interessante Aussage dahinter hat aber strategische Relevanz:
Es war ja nicht klar, wie Here nach der Übernahme durch die deutschen PKW-Bauer im Markt agieren würde. Offensichtlich ist es für die neuen Eigner kein Problem, wenn Here weiterhin mit anderen Autoherstellern kooperiert.
Sicherlich ein weiser Entschluss: Würden sich die Automotives selber blockieren, wären die Chancen in diesem Markt Fuß zu fassen und den Internetgiganten Paroli zu bieten noch schlechter als sie es ohnehin schon sind...
Zum Bericht auf automobil-produktion.de
Es war ja nicht klar, wie Here nach der Übernahme durch die deutschen PKW-Bauer im Markt agieren würde. Offensichtlich ist es für die neuen Eigner kein Problem, wenn Here weiterhin mit anderen Autoherstellern kooperiert.
Sicherlich ein weiser Entschluss: Würden sich die Automotives selber blockieren, wären die Chancen in diesem Markt Fuß zu fassen und den Internetgiganten Paroli zu bieten noch schlechter als sie es ohnehin schon sind...
Zum Bericht auf automobil-produktion.de
Montag, 19. Oktober 2015
Keine rosige Zukunft für Autoversicherer?
Zumindest steht die Branche laut "Roland Berger" vor gewaltigen Herausforderungen. Trends wie die Vernetzung von Fahrzeugen, (teil-)autonomes Fahren oder Vergleichsportale machen den Versicherern das Leben schwer. Überleben werden laut Roland Berger nur Versicherungen, die sich auf neue, innovative Geschäftsmodelle einlassen und bereit sind mit Branchenfremden zu kopoperieren.
Ein lesenswerter Artikel auf autohaus.de
Ein lesenswerter Artikel auf autohaus.de
Dienstag, 22. September 2015
Nach der HERE-Übernahme: Bosch kooperiert mit TomTom, Opel mit Apple und Google
Nach der Übernahme der Nokia-Tochter HERE durch die führenden deutschen Autobauer war es erst einmal still. Langsam werden aber erste Reaktionen der Marktplayer publik: TomTom kooperiert jetzt mit Bosch und der Volumenhersteller (Opel) gibt bekannt, dass er die Zusammenarbeit mit Apple und Google intensivieren möchte.
Es wird interessant. Entscheidend wird sein, ob sich die Premiumhersteller mit ihrer Eigenentwicklung mit dem messen können was die Volumenhersteller (nach Opel werden weitere folgen) zusammen mit den Marktgiganten Apple und Google auf die Beine stellen. Und da ist aus meiner Sicht nicht sicher, dass die Premiumhersteller das Rennen für sich entscheiden.
Bosch und TomTom kooperieren (connect)
Opel möchte Zusammenarbeit mit Apple und Google intensivieren (mobiflip)
Es wird interessant. Entscheidend wird sein, ob sich die Premiumhersteller mit ihrer Eigenentwicklung mit dem messen können was die Volumenhersteller (nach Opel werden weitere folgen) zusammen mit den Marktgiganten Apple und Google auf die Beine stellen. Und da ist aus meiner Sicht nicht sicher, dass die Premiumhersteller das Rennen für sich entscheiden.
Bosch und TomTom kooperieren (connect)
Opel möchte Zusammenarbeit mit Apple und Google intensivieren (mobiflip)
Dienstag, 15. September 2015
Vernetztes Fahrzeug: Plötzlich wird kritisch diskutiert....
Das vernetzte Fahrzeug geistert seit Monaten durch die Fachpresse. Zunächst positiv, nachdem reihenweise Sicherheitsmängel aufgedeckt wurden eher kritisch. Und genau so verändern sich auch merkwürdigerweise die Statistiken;-)
Golem-Artikel
Ich hätte aber auch noch einen anderen Artikel im Angebot. Der besagt, dass die meisten Autofahrer auf ein selbstfahrendes (und damit auch vernetztes) Fahrzeug umsteigen würden.
Artikel auf Finanzen.de
Golem-Artikel
Ich hätte aber auch noch einen anderen Artikel im Angebot. Der besagt, dass die meisten Autofahrer auf ein selbstfahrendes (und damit auch vernetztes) Fahrzeug umsteigen würden.
Artikel auf Finanzen.de
Freitag, 14. August 2015
Connected Car: Volkssport Auto hacken und eine Umfrage
Mittlerweile gibt es fast täglich Meldungen über gehackte PKW´s. Auch die Wirtschaftswoche fasst die Ereignisse der letzten Wochen diesbezüglich zusammen.
Das eigentlich Interessante im WiWo-Bericht finde ich aber die Statista-Umfrage zur Fragestellung "Wie relevant ist das Connected Car beim Autokauf". Im Moment scheint die Connectivität eher ein Randthema zu sein, aber immerhin 67% der Befragten gaben an, für einen Connected Car die Marke zu wechseln.....
Zum WiWo-Bericht
Das eigentlich Interessante im WiWo-Bericht finde ich aber die Statista-Umfrage zur Fragestellung "Wie relevant ist das Connected Car beim Autokauf". Im Moment scheint die Connectivität eher ein Randthema zu sein, aber immerhin 67% der Befragten gaben an, für einen Connected Car die Marke zu wechseln.....
Zum WiWo-Bericht
Freitag, 7. August 2015
HERE, Google, OSM und autonomes Fahren: Setzt Toyota auf OSM?
Die Ereignisse überschlagen sich gerade im Moment. Die Medien berichten landauf und landab über die Übernahme von Nokia/Here durch die Autohersteller Audi, BMW und Daimler und rätseln, wie dieser Deal das künftige Mächteverhältnis zwischen den Automotives, Google und TomTom beeinflussen wird.
Dabei gerät eine andere Meldung völlig in den Hintergrund: Telenav hat es anscheinend geschafft, bei Toyota mit OSM-Daten zumindest in Nordamerika ins Geschäft zu kommen (Danke für die Info an solnetwork). Auf den ersten Blick eigentlich keine besonders interessante Meldung. Die OSM-Daten haben im Moment nicht annähernd die Qualität, um die Datengrundlage für autonomes Fahren zu liefern und erscheinen damit strategisch, auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug, wenig relavant. Im ersten Moment dürfte dieser Deal also nur für eine preisgünstige Navigation in den Fahrzeugen im unteren Preissegment sorgen.
Auf den zweiten Blick ist dieser Deal aber durchaus interessant. Wenn OSM-basierte Navigationslösungen künftig als OEM-Lösung in Fahrzeuge integriert werden, wird (zumindest theoretisch) der Weg frei, um auch für die Datenerfassung der Open-Street-Map-Daten die Fahrzeugsensoren zu nutzen. Damit wird OSM ein Stück weit unabhängiger vom Fleiß der aktiven OSM-Gemeinde, die die Daten ja in mühevoller Handarbeit erheben müssen. Über die Fahrzeuge könnte die Datenerfassung auch für OSM künftig automatisiert erfolgen.
Ich bin gespannt......
Zum Telenav-Deal auf GPS Business News
Zum Telenav-Deal auf Recode
Dabei gerät eine andere Meldung völlig in den Hintergrund: Telenav hat es anscheinend geschafft, bei Toyota mit OSM-Daten zumindest in Nordamerika ins Geschäft zu kommen (Danke für die Info an solnetwork). Auf den ersten Blick eigentlich keine besonders interessante Meldung. Die OSM-Daten haben im Moment nicht annähernd die Qualität, um die Datengrundlage für autonomes Fahren zu liefern und erscheinen damit strategisch, auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug, wenig relavant. Im ersten Moment dürfte dieser Deal also nur für eine preisgünstige Navigation in den Fahrzeugen im unteren Preissegment sorgen.
Auf den zweiten Blick ist dieser Deal aber durchaus interessant. Wenn OSM-basierte Navigationslösungen künftig als OEM-Lösung in Fahrzeuge integriert werden, wird (zumindest theoretisch) der Weg frei, um auch für die Datenerfassung der Open-Street-Map-Daten die Fahrzeugsensoren zu nutzen. Damit wird OSM ein Stück weit unabhängiger vom Fleiß der aktiven OSM-Gemeinde, die die Daten ja in mühevoller Handarbeit erheben müssen. Über die Fahrzeuge könnte die Datenerfassung auch für OSM künftig automatisiert erfolgen.
Ich bin gespannt......
Zum Telenav-Deal auf GPS Business News
Zum Telenav-Deal auf Recode
Mittwoch, 22. Juli 2015
Connected Car: Hacker legen Auto lahm
Die SZ berichtet heute über eine Hacker-Konferenz, auf der demonstriert wurde wie der Motor eines PKW per Hack lahmgelegt werden kann. Das Besondere: Das Ganze geschah kabellos aus mehreren Kilometern Entfernung.
Zum Bericht der SZ
Zum Bericht der SZ
Montag, 6. Juli 2015
Connected Car: Marktsituation
Einen Link aus dem Business-Insider zur aktuellen Marktsituation im Bereich Connected Car hat Philipp Kandal geteilt: Interessante Infografiken zum Thema: Neben allen euphorischen Wachstumsaussagen aber auch die: Die meisten Autokäufer werden sich einen "Connected Car" nicht leisten können. Der Durchschnitts-VK liegt bei $55.000
Zum Artikel im BI
Zum Artikel im BI
Mittwoch, 24. Juni 2015
HERE: Schnittstelle zur automatisierten Geodatenerfassung in Fahrzeugen
Schritt für Schritt bewegen wir uns in Richtung autonome Fahrzeuge. Ein wesentlicher Bestandteil (auch wenn manche Fachleute etwas anderes behaupten) ist die Connectivität dieser Fahrzeuge, u.a. um Echtzeitinformationen zu erhalten und zu verarbeiten.
Ein anderer Aspekt: Wenn schon in naher Zukunft Fahrzeuge mit üppiger Sensorausstattung unterwegs sind, kann man diese doch auch gleich zur Erfassung von Geodaten verwenden und quasi automatisiert Echtzeitdaten erfassen.
Eine solche Schnittstelle hat jetzt HERE vorgestellt. Ein kluger Schachzug, einmal um sich in der aktuellen Übernahme-Diskussion gegenüber den Autobauern attraktiv darzustellen, andererseits könnte das auch eine Strategie sein, um sich abseits der statischen Karten zu positionieren. Was macht ein Kartenanbieter, wenn die Autohersteller künftig ihre Straßendaten selber erfassen wollen? Er stellt Karten-Know-how und die passende Schnittstelle zur Verfügung.
Zum Artikel auf "AutomobilIndustrie"
Ein anderer Aspekt: Wenn schon in naher Zukunft Fahrzeuge mit üppiger Sensorausstattung unterwegs sind, kann man diese doch auch gleich zur Erfassung von Geodaten verwenden und quasi automatisiert Echtzeitdaten erfassen.
Eine solche Schnittstelle hat jetzt HERE vorgestellt. Ein kluger Schachzug, einmal um sich in der aktuellen Übernahme-Diskussion gegenüber den Autobauern attraktiv darzustellen, andererseits könnte das auch eine Strategie sein, um sich abseits der statischen Karten zu positionieren. Was macht ein Kartenanbieter, wenn die Autohersteller künftig ihre Straßendaten selber erfassen wollen? Er stellt Karten-Know-how und die passende Schnittstelle zur Verfügung.
Zum Artikel auf "AutomobilIndustrie"
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